Wiedergutmachungsinitiative

Bis weit in das 20. Jahrhundert wurden Kinder auf Schweizer Dorfplätzen versteigert, zur Kinderarbeit gezwungen, misshandelt und missbraucht. Noch heute leben viele dieser ehemaligen Verdingkinder unter uns. Sie haben schwerstes Unrecht erlitten, wie auch die anderen Opfer von Fremdplatzierungen und fürsorgerischen Zwangsmassnahmen. Bis 1981 wurden in der Schweiz Tausende ohne Gerichtsbeschluss weggesperrt. Frauen wurden unter Zwang sterilisiert oder zur Abtreibung gezwungen. Kinder wurden gegen den Willen ihrer Mütter zur Adoption freigegeben oder in Waisenhäuser platziert. Das immense Leid der Betroffenen dauert an – bis heute. Darum braucht es die Wiedergutmachungsinitiative. Für die Opfer. Für die Schweiz.

 

Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung!

In nur acht Monaten sind über 110‘000 Unterschriften für die Wiedergutmachungsinitiative zusammengekommen. Am 19. Dezember 2014 wurden die beglaubigten Unterschriften bei Bundeskanzlei eingereicht.

 

 

Ende September 2016 wurde der Gegenvorschlag zur Wiedergutmachungsinitiative vom Parlament verabschiedet; das Gesetz tritt auf Anfang 2017 in Kraft. Alle Informationen für die Gesuchstellung werden demnächst veröffentlicht unter:

www.fszm.ch