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Guido Fluri Stiftung

Die Guido Fluri Stiftung verfolgt Zwecke, die alle einen Bezug zur persönlichen Geschichte von Stiftungsgründer Guido Fluri haben. Mit dem Thema Gewalt an Kindern setzt sich die Stiftung für das Wohl von Pflegekindern ein. Das Thema soll in der Öffentlichkeit verbreitet und das Interesse für benachteiligte, traumatisierte Kinder gefördert werden. Die Stiftung setzt sich mit verschiedenen Projekten für die Opfer von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen ein. Unter anderem hat die Guido Fluri-Stiftung das ehemalige Kinderheim Mümliswil gekauft und zur ersten nationalen Gedenkstätte für Heim- und Verdingkinder umgewandelt.

Stiftungspräsident Guido Fluri ist der Hauptinitiant der Widergutmachungsinitiative. Mit dieser will er die öffentliche Debatte über die verheerenden Folgen von Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen fördern und den schwer betroffenen Opfern eine Wiedergutmachung zukommen lassen. Die Stiftung finanziert sich mit eigenen Mitteln.

Weitere Informationen finden Sie auf www.guido-fluri-Stiftung.ch.

Beobachter

Der Beobachter setzt sich traditionell für die Opfer behördlicher Willkür ein und gibt ihnen eine Stimme. So deckte er die Machenschaften des Hilfswerks «Kinder der Landstrasse» auf, das Jenischen ihre Kinder entriss. Politisch machte er sich für die Opfer von Straftaten stark, indem er per Volksinitiative das Opferhilfegesetz durchsetzte. Und er hat die Debatte über den Umgang mit den Opfern von fürsorgerischen Zwangsmassnahmen über Jahrzehnte wesentlich mitgeprägt.

Es ist dem Beobachter ein Anliegen, dieses düstere Kapitel der jüngeren Schweizer Geschichte nicht nur bewusst zu machen, sondern auch dazu beizutragen, dass Wiedergutmachung geleistet wird. Da viele Opfer betagt sind, drängt die Zeit. Es ist jedoch ungewiss, ob sich das Parlament in nützlicher Frist zu einer angemessenen Lösung durchringen kann. Damit die Politik die Leiden der Opfer nicht länger verdrängen kann, unterstützt der Beobachter die Wiedergutmachungsinitiative.

Weitere Informationen zum Beobachter finden Sie auf www.beobachter.ch

    Die Initiative wurde erfolgreich abgeschlossen. Seit Januar 2017 ist das «Bundesgesetz über die Aufarbeitung der fürsorgerischen Zwangsmassnahmen und Fremdplatzierungen vor 1981» in Kraft.

    Die Gesuchformulare für die Solidaritätsbeiträge und alle weiteren Informationen zum Gesetz finden Sie unter www.fszm.ch